BAD HERSFELD IST HESSENTAGSSTADT 2019

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Ministerpräsident Volker Bouffier: „Der Hessentag als Impulsgeber für Stadt und Region“

Wiesbaden. Der Hessentag 2019 findet in Bad Hersfeld statt. Diese Entscheidung des Kabinetts gab Ministerpräsident Volker Bouffier gemeinsam mit dem Chef der Staatskanzlei, Staatsminister Axel Wintermeyer, heute in Wiesbaden bekannt. „Bad Hersfeld ist das Herz der Region Hersfeld-Rotenburg. Von daher passt der Hessentag gut in die osthessische Kreis- und Kurstadt. Er wird als Impulsgeber über die Stadtgrenzen hinaus in die Region wirken wird“, sagte Volker Bouffier. Gemeinsam mit dem Staatskanzleichef überreichte der Regierungschef dem Bürgermeister der Stadt Bad Hersfeld, Thomas Fehling, die offizielle Bestätigung, dass die Stadt Ausrichter des 59. Landesfestes sein wird. „Ich freue mich, dass sich die Festspielstadt nach 1967 zum zweiten Mal für die Ausrichtung beworben hat. Sie wird durch die Investitionen von einem langfristigen und starken Schub für die Stadt- und Regionalentwicklung profitieren. Mit der finanziellen Förderung des Landes können städtische Projekte und Infrastrukturmaßnahmen realisiert werden, die schon geraume Zeit geplant waren und die für Jahrzehnte bestehen bleiben. Und deswegen gilt für Bad Hersfeld, was auch für viele vorige Ausrichterstädte galt: Der Hessentag dauert zehn Tage, wirkt aber für Jahrzehnte“, so der Regierungschef.
„Jede Stadt prägt den Hessentag auf ihre Weise und jeder Hessentag prägt die ausrichtende Stadt. Stand bei der ersten Ausrichtung 1967 noch die Teilung Deutschlands im Mittelpunkt des damaligen Hessenfestes, wird der Fokus nun auf den Kernthemen Kultur, Klima, Kommunikation und Kur liegen. Denn die Stadt hat mit ihren großen Söhnen Konrad Zuse und Konrad Duden, dem preisgekrönten Kurpark und ihren bekannten Festspielen viel zu bieten. Zudem will sie den Hessentag klimaneutral und ressourcenschonend ausrichten und das Fest der Hessen damit nachhaltig gestalten“, sagte Staatsminister Wintermeyer.
„Ganz große Klasse!“ So kurz und knapp drückte Bad Hersfelds Bürgermeister Thomas Fehling seine Freude über die Entscheidung der Landesregierung aus. „Die Besucherinnen und Besucher werden 2019 einen Hessentag mitten in der Stadt erleben, dort wo unsere vielfältigen Traditionen und Attraktionen lebendig sind. Diese einmalige Großveranstaltung wird zugleich viele Impulse für unsere Weiterentwicklung freisetzen – und auch das wollen wir den Gästen präsentieren: das Bad Hersfeld von morgen. Wir freuen uns sehr, im Jahr 2019 Gastgeber für alle Hessen sein zu dürfen.“
Bad Hersfeld mit seinen rund 29.000 Einwohnern wird durch elf Ortsteile geprägt. Weit über die Landesgrenzen hinaus ist die Stadt durch ihre seit 1951 alljährlich stattfindenden Festspiele in der Stiftsruine bekannt. Neben der Kultur wird die Kommune an der Fulda besonders für ihre Kurmöglichkeiten geschätzt. Bad Hersfeld ist seit 1949 offiziell Kurstadt und seit 1963 Hessisches Staatsbad. Der Kurpark und der Heilbetrieb sind nicht nur erholsam, sondern mit Blick auf den demografischen Wandel auch ein Wirtschaftsfaktor.
„Der Hessentag ist das attraktivste Landesfest Deutschlands und hat sich zu einer starken Marke entwickelt“, sagte der Hessische Ministerpräsident. Es wurde 1961 von dem damaligen Ministerpräsidenten Georg August Zinn ins Leben gerufen und diente der Integration von Flüchtlingen und Heimatvertriebenen, die nach dem Zweiten Weltkrieg in Hessen ein neues zu Hause fanden. Das Landesfest sollte identitätsstiftend sein und Einheimische, Flüchtlinge und Vertriebene einander näherbringen. „Dieser Gedanke ist heute aktueller denn je“, so Volker Bouffier.

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